Wie mir mein Arzt die Freude an der Schwangerschaft zurückgab

28 Oct
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Nach einer Operation 2016 sagten mir die Ärzte, dass ich auf natürlichem Wege nicht schwanger werden könne. Mein Mann und ich entschieden uns daraufhin für eine Kinderwunschbehandlung, versuchten es aber auf natürlichem Wege weiter - wir hatten ja nichts zu verlieren.

Das große Wunder geschah und ich bin auf natürlichem Weg schwanger geworden. Wir waren so dankbar! Doch leider wurde die Schwangerschaft von Anfang an zum Spießrutenlauf.

Meine damalige Frauenärztin konnte bei der ersten Ultraschalluntersuchung nichts sehen: keinen Dottersack, keine Fruchthülle, keinen Herzschlag...Ergebnis Eileiterschwangerschaft. Ich war am Boden zerstört. Da es zwei Tagen vor Ostern war, wollte sie mich sofort zur Ausschabung ins Krankenhaus überweisen, das lehnte ich jedoch mit einem Restfunken Hoffnung ab. Gott sei Dank habe ich auf mein Bauchgefühl gehört, sonst wäre mein Baby heute nicht bei mir. So aber hieß es täglich Kontrolle im Krankenhaus. Es waren furchtbare Tage und erst nach einer Woche kam die Erlösung: „Es ist ein Herzschlag zu erkennen!“

Neue Hoffnung und wieder ein Rückschlag

Wieder waren wir voller Freude und mit neuem Mut ging es zur Frauenärztin. Doch dort wieder Ernüchterung und statt eines Glückwunschs hörten wir nur: „Mit ihrer Vorgeschichte würde ich mir nicht zu große Hoffnung machen.“ Dieser Satz hat mir jegliche Entspannung und Freude an meiner Schwangerschaft genommen!

Doch es kam Gott sei Dank meine Rettung. Nach dem letzten Termin bei meiner Frauenärztin, an dem ich mit diesem wirklich niederschmetternden Satz entlassen wurde, suchte ich einen neuen Frauenarzt. Das war gar nicht so leicht, denn keiner wollte eine Schwangere, die schon Betreuung hatte, aufnehmen: „Zu voll“ hörte ich immer nur.

Endlich verstanden und ernst genommen werden

Bis ich bei Dr. St.-H. anrief. Schon am Telefon konnte er mich beruhigen. Er hat mich anstandslos aufgenommen, obwohl auch er sich nicht über leere Wartezimmer beschweren kann. Und mit mir hat er sich auch noch eine arg schwierige Patientin „eingefangen“.
 
Herr Dr. St.-H. hat sich Zeit ohne Ende genommen - und jede noch so bescheuerte Frage ernst. Er hat lange gebraucht, um aus einer verunsicherten „Helikoptermutter“ (und mein Kind war ja noch nicht mal da) eine einigermaßen entspannte Schwangere zu machen. Dank ihm konnte ich die letzte Hälfte der Schwangerschaft wirklich genießen und dank ihm habe ich der Geburt so entspannt entgegen gesehen, dass sie wirklich ein Traum und das schönste Erlebnis der Welt war. Dafür würde ich ihm gerne Danke sagen! Solche Ärzte brauchen wir!"

Haben Sie auch einen Arzt, eine Ärztin, Hebamme oder eine Pflegekraft, der Sie gerne Danke sagen möchten? Schreiben Sie uns Ihre Geschichte! dankesagen(at)pkv(dot)de