Wie die Angst vorm Zahnarzt verschwand

02 Jul
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Jahrelang litt Andreas unter Angst. Sein Herz fing an zu rasen, er schwitzte und ihm wurde schon beim Gedanken daran übel: der Zahnarztbesuch. Woher diese Angst kam, konnte er gar nicht mehr genau sagen. Vielleicht war der Sturz Schuld, bei dem er sich als kleiner Junge einen Zahn abgebrochen hatte, was ihn mehrmals zum Zahnarzt geführt hatte.

Äußerlich war Andreas nichts anzusehen; er war ein selbstbewusster Mann. Und deshalb kam es für ihn nicht in Frage, zuzugeben, dass er schon vor einem Vorsorgetermin panische Angst hatte. Natürlich wusste er, wie wichtig eine regelmäßige Kontrolle der Zahngesundheit ist. Trotzdem ging er nicht hin. Bis er schließlich starke Zahnschmerzen bekam und der Zahnarztbesuch unvermeidbar wurde.

Ein Anruf, der Überwindung kostet
Andreas las im Internet Bewertungen über Zahnärzte in seiner Stadt und stieß dabei auf eine Praxis, die sich auf Angstpatienten wie ihn spezialisiert hatte. Also fasste er sich ein Herz und machte einen Termin aus. Aber schon beim Betreten der Praxis fing es an: Trotz der angenehm farbigen Gestaltung der Räume wurde ihm vor Angst ganz schummrig. Doch bevor er es sich anders überlegen konnte, wurde er aufgerufen und in das Behandlungszimmer geführt.

Eine freundliche Zahnarzthelferin führte ihn – statt auf den gefürchteten Zahnarztstuhl – zu einem gemütlichen Sessel. Nach wenigen Minuten kam auch eine Zahnärztin in einem sonnig-gelben T-Shirt in das Zimmer. Alles, die Räume und die Menschen, wirkten gar nicht bedrohlich, wie Andreas es erwartet hatte. Nicht einmal dieser typische Zahnarztgeruch war vorhanden. Die Ärztin fragte nach Andreas‘ Behandlungsgeschichte und versuchte herauszufinden, worin seine Angst begründet lag. Sie kamen auf den Sturz in Andreas‘ Kindheit und die anschließende Wurzelbehandlung zu sprechen, an die er sich als sehr schmerzhaft erinnerte. Die Zahnärztin erklärte ihm, dass die Angst vorm Zahnarzt nicht selten mit solchen unangenehmen Erinnerungen verbunden ist. Schon während des Gesprächs merkte er, wie sich seine Anspannung etwas löste.

Mit Gesprächen, Vertrauen und Professionalität gegen die Angst
Die Ärztin gab Andreas das Gefühl. verstanden zu werden. Sie erklärte ihm, dass sich jeder siebte Erwachsene vor dem Zahnarzt fürchte, und  sofort schämte sich Andreas etwas weniger. Fehlende Kontrolltermine führen oft zu mangelnder Zahngesundheit, was die Behandlung schwieriger und schmerzhafter werden lässt. Auf Angstpatienten spezialisierte Zahnärztinnen und -ärzte sorgen dafür, dass es gar nicht erst soweit kommen muss. Denn es gibt verschiedene Behandlungsansätze: Während der eine gut auf Hypnose anspricht, hilft anderen eine Narkose oder Lachgas. Wichtig sind eine individuelle Behandlung und Gespräche, über die der Patient Vertrauen finden kann.

Die Zahnärztin behandelte Andreas mit einer speziellen Entspannungstechnik: Sie bat ihn, sich während der Behandlung eine Wanderung durch einen schönen Wald vorzustellen. Das half ihm, zu entspannen und das Gefühl von Panik zu vermeiden. Durch ihre einfühlsame Art und die schmerzfreie Behandlung die Zahnärztin Andreas überzeugen, in Zukunft auch zu Vorsorgeterminen zu ihr zu kommen.

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Bild: SIphotography