Was engagierte Pflegeteams ermöglichen

11 Jun
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Was fällt uns zuerst ein, wenn wir das Wort “Krankenhaus” hören? Vielleicht das Bild von geschäftigem Treiben auf den Gängen, vorbeieilenden Menschen in verschiedenfarbigen Kitteln, Sanitäter, die einen Verletzten auf einer Trage in die Notaufnahme bringen oder Klinikbetten, umgeben von Tropf, Nachttisch und Monitoren.

Besuche im Krankenhaus bleiben tief im Gedächtnis hängen, weil es in den meisten Fällen um schwere Krankheiten oder Verletzungen geht - Erfahrungen, die uns unsere Verletzlichkeit bewusst machen. Dass wir uns und unsere Liebsten in diesen Situationen gut aufgehoben und umsorgt wissen, ist vor allem den Pflegekräften zu verdanken, ihrem Mitgefühl, der individuellen Fürsorge und nicht zuletzt ihrem Humor und Optimismus, den sie verbreiten.

Mehr als „Dienst nach Vorschrift“

Viele Pflegeteams leisten täglich so viel mehr als nur den  “Dienst nach Vorschrift”. Insbesondere bei den allerkleinsten Patienten ist die Kreativität der Kinderkrankenpfleger unbegrenzt. Da werden Erinnerungsbücher für die Familien von Frühchen angefertigt, Pflaster in Herzform zugeschnitten und jedes zugenommene Gramm gefeiert. Größere Kinder erhalten nach Operationen einen Trostteddy, bekommen Spielzeug gegen die Langeweile ans Bett gebracht oder erhalten für ihren Mut eine Tapferkeitsauszeichnung. Die einzelnen Behandlungsschritte werden nicht nur den Eltern sondern auch den kleinen Schützlingen mit viel Geduld anschaulich erklärt. 

Dieses Engagement lässt sich nicht nur im Umgang mit Kindern finden, auch auf die Bedürfnisse der betagten Patienten, für die eine ungewohnte Umgebung zu Stress und Unruhe führen kann, wird besonders eingegangen. Pfleger und Pflegerinnen bemühen sich um eine Wohlfühlatmosphäre und bringen sich dafür kreativ in die Gestaltung der Station ein: Zum Beispiel werden Krankenzimmer entsprechend ausgestattet und mit Symbolen anstelle von Nummern für die Wiedererkennung ausgewiesen. Auch für die Versorgung nach dem Klinikaufenthalt wird in Absprache mit Ärzten und Angehörigen gesorgt, sodass die Patienten schnell wieder auf eigene Beine kommen und die Genesung voranschreitet. Und manchmal ist es einfach nur ein offenes Ohr und ein paar aufmunternde Worte, die den Patienten die Ängste nehmen und Zuversicht schaffen.

Wir sagen Danke

Trostteddys, Auszeichnungen, Wohlfühlatmosphäre. Nicht das, was einem als erstes bei dem Wort “Krankenhaus” in den Sinn kommt? Dank engagierter Pflegerinnen und Pfleger bleiben nach einem Krankenhausaufenthalt Zeichen der Mitmenschlichkeit in Erinnerung – Gesichter, Worte und Gesten. Zwischenmenschliche Kontakte, die in diesen Ausnahmesituationen Halt geben können. Ohne unsere Pflegeprofis, die sich für uns einsetzen und ein Gespür für unsere Bedürfnisse haben, wäre dies nicht realisierbar. 

Wir wollen unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen und den Pflegeprofis in Deutschland für ihren großen Einsatz Danke sagen. Wenn auch Sie sich bei einer Pflegerin oder einem Pfleger für das Engagement bedanken möchten, dann machen Sie mit und hinterlassen Sie hier Ihre persönliche Dankesbotschaft. 

Bild: Fotolia 109453908#