Warum wir öfter Dankesagen sollten – und wie es ganz einfach geht

29 Mar
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Heute schon “Danke” gesagt? Ein kurzes Wort, dessen Aussprache keine Sekunde dauert. Im Alltag ist das Dankesagen oft nur eine Floskel, die wir ohne groß nachzudenken benutzen, wenn uns beispielsweise die Tür aufgehalten wird oder wir etwas entgegen nehmen. Und doch macht dieses kleine Wort oft den großen Unterschied, bringt uns zum Lächeln, hinterlässt ein positives Gefühl.

Neben diesem eher automatischen Dankesagen aus Höflichkeit gibt es aber auch noch eine weitere Art. Eine, über die wir uns im Vorfeld Gedanken machen. Wir bedanken uns “durch die Blume”, mit einer liebevoll ausgesuchten und handgeschriebenen Karte, feiner Schokolade oder anderen individuellen Aufmerksamkeiten. Wir wollen eine kleine Freude bereiten, etwas zurückgeben. Menschen, die uns nahe stehen, werden umarmt, bekommen ein Küsschen, anderen drücken wir mit einem Händedruck unsere Dankbarkeit aus.

Das Wort Danke existiert in jeder Sprache. In einigen ist es ganz kurz, wie das dänische “tak”, das irische “Go raibh maith agat” wirkt dagegen schon fast wie ein eigener Satz. Und nicht nur die Länge, auch die Anwendung ist in den verschiedenen Ländern und Kulturen sehr unterschiedlich.

Während wir in Deutschland von klein auf schon “Wie sagt man…?”  zu hören bekommen, wenn wir uns bedanken sollen, gilt es in einigen südasiatischen Ländern, wie z.B. Indien geradezu als unhöflich, innerhalb der Familie Danke zu sagen. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Handlungen auf familiärer Ebene als selbstverständlich angesehen werden, sodass ein Danke die Personen geradezu voneinander entfremden würde.

Im Süden Chinas klopft man zum Dank mit zwei Fingern auf den Tisch

Woanders wiederum wird Dank eher durch Gesten ausgedrückt. So klopft man im Süden Chinas zum Dank mit zwei Fingern auf den Tisch, in Japan verbeugt man sich leicht und in vielen arabischen Ländern wird die rechte Hand auf die Stelle des Herzens gelegt, wobei die Ausführung all dieser Gesten auch immer von der Beziehung der Personen zueinander variieren kann. Was aber wohl weltweit auch ohne Worte verstanden wird, ist ein freundliches Lächeln. Danke sagen oder Dankbarkeit zeigen verbindet Menschen miteinander.

Ein Danke ist mit wenig Aufwand verbunden und kann doch so viel bewirken. Denn es erfreut nicht nur die Person, der gedankt wird. Auch bei dem Dankenden hinterlässt es ein gutes Gefühl, denn bewusstes Dankbar-Sein hat positive Auswirkungen auf den Geist und auch den Körper.

Probieren Sie es selbst  aus. Nehmen Sie sich kurz Zeit und überlegen, wofür Sie dankbar sind. Den meisten von uns wird hier zuerst die Gesundheit einfallen, denn sie ist nicht selbstverständlich. Sicher gibt es dafür jemanden, der Ihnen in den Sinn kommt und ein besonderes Dankeschön verdient. Dafür gibt es unsere Danke-Pinnwand, auf der den Menschen noch einmal persönlich gedankt werden kann, die sich jeden Tag für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden einsetzen.

Autorin:
Farina
(Team "Für unsere Gesundheit")