Ungewolltes Souvenir aus dem Urlaub

19 Jul
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Auf meine Reise nach Kenia hatte ich mich lange gefreut. Nach Wochen des Sparens und Planens ging es los. Meine Route führte mich durch die wunderschönen Tourismusregionen der Küste Kenias. Im Süd-Osten des Landes, endete mein Reise. Keine drei Tage zu Hause, bekam ich hohes Fieber.

Auf meine Reise nach Kenia hatte ich mich viele Monate lang sehr gefreut. Nach Wochen des Sparens und fleißiger Tourenplanung ging es los. Große Sorgen hatte ich mir vorab nicht gemacht, denn meine Route führte mich durch die Tourismusregionen der Küste Kenias, also längs durch den Osten des Landes. Die letzten beiden Wochen meiner langen Reise verbrachte ich in Mombasa, der zweitgrößten Stadt in Kenia. Dort, im Süd-Osten des Landes, endete mein wunderschöner Auslandstrip. Ich verabschiedete mich vom indischen Ozean, packte meine Sachen zusammen und trat meinen Rückflug nach Deutschland an.

Mein Schreck-Moment nach dem Urlaub

Ich war keine drei Tage zu Hause in Berlin, da bekam ich hohes Fieber. Mit Temperaturen jenseits der 39°C, Schüttelfrost, Gliedern schwer wie Blei und starken Kopfschmerzen schleppte ich mich schließlich zum Arzt. Ich erzählte ihm von meinen verschiedenen Symptomen. Dabei könne es sich um alles Mögliche handeln, meinte er. Als ich ihm dann von meiner Reise berichtete, wurde er hellhörig. Konzentriert nahm er meine Körpertemperatur, maß meine Herz- und Atemfrequenz sowie den Blutdruck. Einige Befragungen, Abtastungen und Bluttests später war klar: Ich hatte etwas aus dem Urlaub mitgebracht und zwar Malaria-Erreger . Das war vielleicht ein Schreck, doch mein Arzt konnte mich schnell beruhigen. Der Erreger wäre gut behandelbar und bisher noch relativ ungefährlich, denn wir hatten zum Glück umgehend reagiert. 

Ein Hoch auf die deutschen Tropeninstitute, auf die Ärztinnen und Ärzte

Nach meiner ersten Behandlung konnte ich also erleichtert aufatmen. Ein paar weitere Tage im Bett und die richtige Medikation taten ihr Übriges. Allerdings dauerte die Nachbehandlung mitsamt Einnahme von Tabletten noch ganze zwei Wochen. Mir ging es Tag für Tag besser und bei der Nachkontrolle im Tropeninstitut konnte bereits keine nennenswerte Präsenz des Malaria-Erregers mehr festgestellt werden.

Dank der umfassend geschulten wie aufmerksamen Ärztinnen und Ärzte wurde ich sehr gut behandelt und das unverzüglich. Ein Hoch daher auf diese, insbesondere auf die Tropeninstitute! Davon gibt es in Deutschland sogar ganze 17 Stück - und das obwohl es gar kein Malarialand ist. Für Urlauber wie mich, die ungewollte „Mitbringsel“ mit nach Hause bringen, sind sie aber Gold wert. Tropeninstitute behandeln nicht nur Patientinnen und Patienten mit Infektions- und Tropenkrankheiten und übernehmen die tropenmedizinische Labordiagnostik, sondern machen sich auch für eine entsprechende Vorbeugung stark. Sie teilen umfangreiche reisemedizinische Informationen, beraten individuell und geben auch Medikamente zur Eigenbehandlung für Notfälle mit auf den Weg.

Noch gibt es keine Vorab-Impfung gegen Malaria. Allerdings lässt sich mithilfe von prophylaktischen Medikamenten einer Erkrankung vorbeugen. Dank des engmaschigen Gesundheitsnetzwerks in Deutschland können Sie sich schon vor Reiseantritt beraten lassen. Dabei spielt Ihre genaue Ziel-Region sowie Ihre Reiseroute eine bedeutende Rolle. Außerdem stellt das Auswärtige Amt Deutschland unter anderem eine nützliche Packliste für Ihre Reise-Apotheke zur Verfügung.

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