Positiv zusammen leben: Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag

29 Nov
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Seit 1988 wird der Welt-AIDS-Tag jährlich am 1. Dezember begangen. Unter dem Motto "Positiv zusammen leben" findet er auch am nächsten Sonntag wieder statt. In Deutschland sind ca. 90.000 Menschen HIV-positiv infiziert. Diese Diagnose ist längst kein Todesurteil mehr, aber die AIDS-Prävention bleibt unverzichtbar.

Der Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) Florian Reuther hält die AIDS-Prävention weiterhin für unverzichtbar. Personen, die an AIDS erkrankt sind, bedürften weiterhin unserer Solidarität. Denn sie seien nach wie vor Opfer von Stigmatisierung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft und auch weltweit, betonte er anlässlich des Welt-AIDS-Tages am Sonntag, den 1. Dezember.

AIDS müsse auf der ganzen Welt bekämpft werden, deswegen fördere der PKV-Verband speziell Projekte für Flüchtlinge und Zuwanderer, auch um kutlurelle Tabus bei der Behandlung von HIV und AIDS zu überwinden, so Reuther weiter.

Rote Schleife am Welt-AIDS-Tag

Traditionelles Erkennungszeichen aller, die am Welt-AIDS-Tag Solidarität zeigen möchten, ist die "Rote Schleife", die als Anstecker zum Beispiel am Sakko oder Rucksack getragen werden kann. In über 20 Jahren hat der Förderkreis Red Ribbon Deutschland mehr als 30 Millionen Rote Schleifen verteilt und bei den verschiedensten Aktionen mehr als 300.000 Euro für die AIDS-Hilfe gesammelt.

Kampagne Liebesleben

Trotz Kampagnen sind HIV-Infizierte weiterhin gesellschaftlich stigmatisiert. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages setzen sich das Bundesministerium für Gesundheit sowie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit einer gemeinsamen Kampagne für Menschen mit HIV ein. Seit 2005 ist der Verband der Privaten Krankenversicherung Partner der BZgA und fördert die Aufklärungskampagne "LIEBESLEBEN". Im Kampf gegen HIV unterstützt der Verband außerdem  die Deutsche AIDS-Stiftung und die Deutsche Aidshilfe. Die Aufklärungsaktionen sollen Unsicherheiten und Vorurteile weiter abbauen. Durch die Förderung der Kampagne ermöglicht die PKV vor allem die Ansprache der breiten Öffentlichkeit - dies war durch Bundesmittel zuvor nicht mehr möglich gewesen. Hier kannst Du mehr über die PKV-Kampagne "Liebesleben" erfahren.