Ausbildungsleitung: "Anderen zu helfen ist zentral für den Beruf!"

28 Feb
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Die Ausbildungsleitung, meist sind es Frauen, ist die "gute Seele" der Krankenpflege-Ausbildung und soviel mehr als nur eine Art "Oberlehrerin". Was Krankenpflegerin Lisa an ihrer Ausbildungsleiterin beeindruckt und wobei diese ihr besonders geholfen hat, kannst Du in ihrem neuesten Blogbeitrag nachlesen.

Meine Ausbildungsleitung

Unsere Ausbildungsleiterin kümmert sich um all unsere Wünsche und Belange. Da geht es wirklich um so viel mehr als Unterrichten und Prüfen: Sie stellt die verschiedenen Abschnitte und Stationen der Ausbildung zusammen, sorgt für die Unterbringung der Azubis bei externen Einsätzen und bewertet unsere Kompetenzen.

Wenn es mal Probleme gibt auf einer Station oder auch mit den Ärzten, egal ob fachlich oder menschlich, ist die Leiterin nicht nur unser erster Ansprechpartner, sondern oft auch eine Art Anwalt, der uns vor den Kollegen in Schutz nimmt – also zumindest, wenn wir nicht wirklich etwas arg verbockt haben. Aber auch dann ist sie für uns da, erklärt geduldig Fehler und sagt, wie wir welche Situation in Zukunft vielleicht besser meistern können.

Jeder hat mal angefangen

Ich kann wirklich mit all meinen Problemen zu ihr gehen – und meistens ging es mir hinterher besser, weil sie mich aufgebaut und aufgemuntert hat. Fragen sind immer erlaubt. Wir wissen ja alle, dass Theorie nicht gleich Praxis ist. Und gerade am Anfang der Ausbildung hat man ja noch gar keine Vorstellung davon, wie umfassend und komplex so ein Beruf im Gesundheitswesen ist und wie viel Feingefühl man braucht, um ihn zu erlernen. „Jeder hat mal klein angefangen“ ist so ein Spruch meiner Leiterin und so banal das vielleicht klingt: Mir hat dieser Gedanke während der Ausbildung sehr geholfen.

Meiner Meinung nach sollte es mehr Menschen geben, die sich für Auszubildende stark machen. Ganz gleich in welchem Berufsfeld, eine unterstützende Ausbildungsleitung mit Herz ist das Beste, was einem jungen Mensch passieren kann. Vielleicht gehe ich ja sogar selbst mal in diese Richtung. Die größte Herausforderung dabei ist, glaube ich, dass man als Ausbildungsleiterin gleichzeitig Chefin, Kollegin und Freundin der Azubis ist. Und ein bisschen vielleicht wie eine Mutter. Bei mir zumindest war das so: Denn ohne die Fürsorge, aber auch ohne den ein der anderen „Anstubser“ meiner Leiterin hätte ich mich sicher viel schwerer getan. Dafür bin ich ihr sehr dankbar!

Kennst auch Du jemanden im Gesundheitswesen, dem Du Danke sagen möchtest? Schreib uns seine Geschichte an: dankesagen(at)pkv(dot)de.