Monika hat mehrere Berufe: Bevor sie sich als Physiotherapeutin und Yoga-Lehrerin selbständig gemacht hat, arbeitete sie als Arzthelferin.

Monika hat eigentlich drei Berufe: Bevor sie sich vor 21 Jahren als Physiotherapeutin und Yoga-Lehrerin selbständig gemacht hat, arbeitete sie als Arzthelferin. Wie das deutsche Gesundheitssystem ihren beruflichen Alltag bestimmt, hat uns die 54-Jährige in einem Gespräch geschildert.

Ich wusste schon nach meinem Abitur, dass ich etwas mit Menschen und mit Bewegung machen möchte. Und dann habe ich ein Praktikum bei einer Krankengymnastin gemacht, was mir sehr gut gefiel. Für die Beschwerden meiner Patienten gibt es viele Zusammenhänge. Diese klassischen Sprüche, die wir so kennen: ‚Das trägst du jahrelang auf deinen Schultern!‘ sind durchaus zutreffend. Wenn wir irgendwelche Probleme haben, dann wirkt sich das auch körperlich aus. In meinem Beruf bin ich da sehr dicht dran. Das ist eine sehr wertvolle Arbeit, für die die Patienten immer sehr dankbar sind. 

Du hast ganz viele Menschen, denen man sehr schnell helfen kann. Aber das ist nicht immer so, manche Sachen sind auch chronisch. Dann geht es vielleicht auch darum, demjenigen auf der Art zu helfen, den Umgang damit zu lernen.

In meinem Beruf als Physiotherapeutin ist es toll, dass ich vielen Menschen sehr schnell helfen kann. Es ist ja nicht immer alles kompliziert. Oft hat man zwei, drei Behandlungen gemacht, und dann geht es den Patienten deutlich besser. Ich habe in meiner ganzen Berufstätigkeit aber auch viele schwerstkranke Menschen behandelt, die dann mehr eine Art von Begleitung brauchen. Und diese Arbeit macht für mich genauso Sinn.

Alle Patienten profitieren von der Privaten Krankenversicherung

Ich glaube schon, dass das sogenannte Zwei-Säulen-System am Ende für die Versorgung aller gut ist. Für mich persönlich ist es so, dass ich die Praxis, so wie sie besteht, ohne den Privatpatienten-Anteil nicht halten könnte. Man hat so eine Mischkalkulation. Dann rechnet sich das im Großen und Ganzen aus privat und gesetzlich versicherten Patienten, so dass man alle gut behandeln kann. Wenn ich jetzt nur mit gesetzlich Versicherten arbeiten würde, dann könnte ich sie nicht eine halbe Stunde behandeln. Da müsste es dann ein 20-Minutentakt sein, sonst wäre das unwirtschaftlich. Viele Patienten wissen das nicht, aber letztlich profitieren alle davon.

Zwei

Säulen tragen das deutsche Gesundheitssystem.

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